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Beratungsstelle

Wir begleiten und unterstützen Euer Projekt!

Die Idee:

Kinder und Jugendliche schließen sich in Initiativgruppen zusammen, um sich mit lokalhistorischen Themen auseinander zu setzen. Dabei recherchieren sie selbständig in Dokumenten in Archiven, Kirchen, Museen und Gemeindehäusern, befragen Zeitzeugen oder schaffen sich ganz eigene Zugänge zum Thema.

Angesprochen sind junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren im Land Brandenburg. Wir unterstützen Jugendliche dabei, Geschichte nicht nur aus dem Schulbuch zu erfahren, sondern gleichzeitig für sich und für andere erlebbar zu machen.
Die intensive Erkundung der eigenen Region eröffnet Jugendlichen einen neuen Erfahrungshorizont und eine neue Dimension ihrer Lebenswelt.

Durch Zeitzeugeninterviews wird gleichzeitig ein generationsübergreifender Dialog initiiert.

Fragen, die erforscht werden, könnten sein:

  • Wie kam Frau Meyer von nebenan eigentlich nach Brandenburg?
  • Warum heißt eine Straße so wie sie heißt?
  • Welche Treffpunkte hatten Jugendliche zu DDR-Zeiten?
  • Woran erinnert eigentlich das Denkmal neben der Schule, dem Club, dem Marktplatz? Wer hat sich für die Errichtung eingesetzt?

Oft erzählen Großeltern, Verwandte oder Nachbarn von früher oder über eine Person, eine Zeit oder einen Ort. Gibt es noch Dokumente oder alte Fotos davon?

Wie können wir mitmachen?

Schickt einfach eine Mail an sandra.brenner(at)ljr-brandenburg.de oder ruft an unter 0331/6207539.

Vorab könnt ihr auf dieser Homepage schon mal lesen, welche Projekte bisher von jungen Leuten initiiert wurden und euch Infos zu lokaler Geschichtsarbeit holen. Die ersten Erfahrungen aus den laufenden Projekten haben gezeigt, dass die beteiligten Jugendlichen mit akribischem Ehrgeiz und vor allem viel Spaß an ihren lokalhistorischen Projekten arbeiten. Also macht mit und erkundet selbst wie eure Region und die Menschen, die dort leben, vom „Zahn der Zeit“ geprägt wurden.

Wer hat das Projekt ins Leben gerufen und wer macht mit? 

Nach dem Erfolg des Jugendprogramms Zeitensprünge im Rahmen der Bundesinitiative "wir... hier und jetzt" im Jahr 2004 hat die Stiftung Demokratische Jugend gemeinsam mit dem Landesjugendring die Beratungsstelle ins Leben gerufen. Finanziell unterstützt wurde die Beratungsstelle in den Jahren 2005 und 2006 das Bundesprogramm Civitas. Seit 2007 wird die Beratungsstelle vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gefördert.

Bis Ende des Jahres 2009 nannten wir uns "Wir waren - wir sind - wir werden sein!". In den vier Jahren haben wir viele Erfahrungen gesammelt und weiter an unserem Konzept gearbeitet. In diesem Zuge fanden wir, dass der Name "ZeitWERK - Beratungsstelle für lokale Jugendgeschichtsarbeit" viel besser zu uns passt.

Die Beratungsstelle betreut in Brandenburg jährlich die Projekte des Jugendprogramms „Zeitensprünge“, die sich mit bislang wenig erforschter oder dokumentierter Regional- und Heimatgeschichte beschäftigen. In den letzten vier Jahren begleitete die Beratungsstelle ca. 140 dieser Projekte.

Die Beratungs- und Informationsarbeit der Beratungsstelle steht allen interessierten Jugendgruppen aus Brandenburg zur Verfügung. Darüberhinaus werden Workshops zur Vermittlung von notwendigem Handwerkszeug für die historische Projektarbeit und Fachtagungen angeboten.

Seit August 2007 besteht zudem die Möglichkeit, sich mit Berliner Geschichtsprojekten zu vernetzen: im Rahmen des Bundesmodellprojekts "Meine-Deine-Unsere Geschichte(n)" wird über den Tellerrand der lokalen Geschichtsarbeit hinausgeblickt und Themen wie Wanderungsbewegungen und Migrationsgeschichte bearbeitet. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Bundesprogrammes "VIELFALT TUT GUT- Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ... Flyer zum Download.

Anlässlich des Jubiläums des Mauerfalls initiierten einige Institutionen das Jugendmedienprojekt "Du bist Geschichte". Auch die TeilnehmerInnen dieses Projektes unterstützten wir mit unserer Beratungsstelle. Das Projekt ist zwar schon vorbei - es lohnt sich aber ein Blick in die entstandenen Filme zu werfen ... Website des Projekts.

 

 

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