Im Juli sind wir gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Stadt- und Kreisjugendringe für unser gemeinsames Projekt „Junge Zukunftsvisionen Ost“ unterwegs. Am 16. Juli beteiligen wir uns mit unserem Zukunftsvisionsworkshop an der 4. Kinder- und Jugendkonferenz des Kreisjugendrings Oberhavel e.V. und am 17. Juli sind wir Teil der Prignitzer Festspielwoche. Zusammen mit dem Kreisjugendring Prignitz e.V. und dem Jugendforum Prignitz gestalten wir einen Aktionsstand mit einem „Ost-Talk-Sofa“ für Gespräche zwischen Jung und Alt. Und vom 24.-27. Juli wird es einen Workshop am Bergheider See in Lichterfeld-Schacksdorf geben.
Unser Angebot: Ihr habt Lust auf unseren kostenlosen Zukunftsvisionsworkshop für eure Ortsgruppen oder Untergliederungen (Fokus: Prignitz und Lausitzregion) bspw. im Rahmen eurer Sommercamps?
Zukunftsvisionsworkshop – Was ist das? Wir erarbeiten methodisch vielfältig mit jungen Menschen ein positives Zukunftsbild für ihr Leben in Brandenburg: Der zentrale Leitgedanke dabei: „So stellt ihr euch euer Leben in Brandenburg in etwa 10 Jahren vor.“
Bei Interesse meldet euch bei uns.
Generationengerechtigkeit – keine leere Floskel: Ergebnisse der Vollversammlung
Am vergangenen Samstag, den 5. Juli, fand die 42. Vollversammlung des Landesjugendring Brandenburg e.V. in Beelitz statt. Die Mitgliedsorganisationen und Vertreter*innen von 31 Kinder- und Jugendverbänden sowie sieben Stadt- und Kreisjugendringen beschlossen ihre zentralen Forderungen für eine zukunftsfähige, demokratische Gesellschaft im Land. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Landespolitik und Parteijugendorganisationen diskutierten sie, wie aktiv und auf Augenhöhe mit der jungen Generation die Zukunft Brandenburgs gestaltet werden kann.
Der Landesjugendring Brandenburg hat einen neuen Vorstand, der die Interessen junger Menschen in den kommenden zwei Jahren vertritt. Die gewählten Mitglieder sind Louis Leary (DGB-Jugend), Silke Hansen (IEJ), Samira Ruhland (Junge Humanist*innen Brandenburg), Daniel Kopperschmidt (Landjugend Berlin-Brandenburg) und Claas Scheil (Brandenburgische Sportjugend) als Vorsitzender.
In ihren aktuellen Forderungen betonen die Jugendverbände den Schutz junger Menschen vor Altersdiskriminierung, die Stärkung der Demokratie, gezielte Investitionen in Zukunftsthemen sowie die systematische Einbindung junger Menschen in Gesetzesprozesse. Besonders wichtig ist ihnen auch die Bekämpfung rechtsextremer Radikalisierung und der Erhalt stabiler Bildungs- und Beratungsstrukturen.
Der Austausch mit Politiker*innen zeigte, wie bedeutend die Zusammenarbeit zwischen Jugendverbänden und Politik ist, um junge Menschen aktiv zu beteiligen und ihre Zukunft mitzugestalten. Junge Menschen sind die Zukunft Brandenburgs – es ist höchste Zeit, ihnen die besten Bedingungen für eine aktive Mitgestaltung zu schaffen.
Bilder der Vollversammlung (c) Adam Sevens
Der Jahresbericht 2024 ist da!
Diesmal 10 Seiten länger, weil 2024 wirklich ein sehr intensives Jahr für den Landesjugendring Brandenburg war.
Politisch war 2024 entscheidend. Die Wahlen in Europa, Brandenburg und auf kommunaler Ebene haben gezeigt, wie wichtig demokratisches Engagement ist. Besonders besorgniserregend ist die Zunahme rechtspopulistischer Tendenzen unter jungen Wähler*innen. Diese Entwicklungen zeigen, dass demokratische Parteien noch mehr tun müssen, um junge Menschen anzusprechen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und eine klare Haltung für eine vielfältige Gesellschaft zu zeigen. Aber auch die Jugendverbandsarbeit muss mit ihren Angeboten und ihrem Engagement für eine offene und demokratische Zivilgesellschaft einen Beitrag leisten.
Trotz der großen Herausforderungen in 2024 konnten wir zahlreiche Projekte umsetzen, darunter den Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit in Potsdam sowie den Aktionstag Jugend – beides starke Zeichen für die Bedeutung der Jugendarbeit und das Engagement junger Menschen in Brandenburg.
Viel Freude beim Lesen unseres Berichts!
Hier zum Durchblättern oder als Download!
Neutralitätsgebot gilt nicht für Jugend(verbands)arbeit!
#Förderung ihrer Arbeit zu achten. Sie dürfen nicht durch Forderungen nach politischer #Neutralität gefährdet bzw. in Frage gestellt werden.
Lesetipp:
Startschuss für Regenbogensommer von „Schöner leben ohne Nazis“
Am 31. Mai startet die diesjährige Sommertour der Kampagne „Schöner leben ohne Nazis“ unter dem Motto „Regenbogensommer“ beim CSD in Rheinsberg. Mit Aktionsständen, Give-Aways und buntem Engagement vor Ort zeigt die Kampagne: Ein Leben ohne Hass und Hetze, ohne Rechtsextremismus und Ausgrenzung ist nicht nur möglich – es ist schöner!
Organisiert vom Aktionsbündnis Brandenburg und dem Landesjugendring Brandenburg, richtet sich die Kampagne vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene. Sie will auf niedrigschwellige Weise motivieren, sich aktiv für eine vielfältige, offene Gesellschaft einzusetzen. In diesem Sommer werden überall in Brandenburg CSDs und andere Veranstaltungen für ein solidarisches Miteinander organisiert. Doch zugleich sehen sich viele Engagierte mit einer steigenden Zahl rechtsextremer und rassistischer Gewalttaten konfrontiert. Die Stimmung auf Brandenburgs Straßen ist zunehmend aggressiv. Der Regenbogensommer setzt dem ein klares
Zeichen entgegen: Unsere Vielfalt ist unsere Stärke! „Rechtsextreme greifen nicht nur queere Menschen an, sondern hetzen gegen alle, die nicht in ihr Weltbild passen“, erklärt Maica Vierkant, Leiterin der Geschäftsstelle des Aktionsbündnisses Brandenburg. „Der Regenbogensommer ist unsere Antwort: Wir stehen zusammen – vollkommen egal, ob queer oder nicht.“
Björn Schreiber, Geschäftsführer des Landesjugendrings Brandenburg ergänzt: „Besonders in ländlichen Regionen erfordert es Mut, als junger Mensch offen und sichtbar queer zu leben. Unsere Sommertour ist deshalb nicht nur ein Zeichen der Solidarität, sondern auch ganz praktisch eine Unterstützung für diejenigen, die sich vor Ort engagieren.“
Wegen des nicht beschlossenen Landeshaushalts in diesem Jahr stand die Finanzierung der Sommertour kurzfristig auf der Kippe. Mit großem zivilgesellschaftlichen Rückhalt gelang es, in kurzer Zeit über Crowdfunding einen Großteil der benötigten Mittel einzuwerben. Sechs Fördermittelgeber sprangen zusätzlich ein, um die Kampagne zu ermöglichen.
„Die Resonanz auf unsere Idee des Regenbogensommers war überwältigend“, sagt Helene Mildenberger, Projektleitung von „Schöner leben ohne Nazis“. „Gleichzeitig ist es bitter, dass in diesem Jahr so viele staatliche Förderungen infrage stehen, denn gerade jetzt braucht die demokratische Zivilgesellschaft auch den Rückhalt des Staates.“
Nach dem Auftakt in Rheinsberg am 31. Mai macht die Tour mit ihren Ständen inklusive Glücksrad und Fotowand Station bei mehreren Veranstaltungen in ganz Brandenburg. Ein Leben ohne Nazis ist einfach schöner – in allen Farben des Regenbogens!
Tourplan Regenbogensommer 2025
31.05.25 Rheinsberg, Christopher Street Day
15.06.25 Bad Freinwalde, Sommerkundgebung von Bad Freienwalde ist bunt!
21.06.25 Hirschluch, Jubiläumsfeier 100 Jahre ev. Jugenbildungsstätte
05.07.25 Wittenberge, Christopher Street Day Prignitz
12.07.25 Neuruppin, Christopher Street Day und Kreis-Jugend-Festival Ostprignitz-Ruppin
12.07.25 Luckenwalde, erster Christopher Street Day in Teltow-Fläming
19.07.25 Potsdam, Sommerfest der Jugend-Umweltverbände
02.08.25 Cottbus, Jugendfestivel des Humanistisches Jugendwerk Cottbus
13.09.25 Eisenhüttenstadt, Christopher Street Day
20.09.25 Tropical Island, Brandenburgische Straßenfußball-Meisterschaft
27.09.25 Oranienburg, Christopher Street Day Oberhavel
27.09.25 Werder, Festival für Vielfalt und Demokratie
18.10.25 Lübbenau, Herbstfest Gleis 3
Trailer zur Jugendgeschichtsmesse online!
Wir freuen uns riesig, dass wir ab sofort einen tollen Trailer zur Jugendgeschichtsmesse haben. In nur 3 Minuten zeigt er sehr eindrücklich, warum diese Veranstaltung so einzigartig ist. Viele beteiligte Personen kommen zu Wort und bringen uns die Atmosphäre und das Besondere dieses Formats näher.
Schaut gern gleich selbst rein!
Und merkt euch schonmal das Datum für die kommende Jugendgeschichtsmesse: Samstag, 15. November 2025!
Neuer Vorstand des Landes-Kinder- und Jugendausschuss gewählt
In den Vorstand wählten die Mitglieder:
• Frank Feuerschütz, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (Stellvertreter)
Schöner leben ohne Nazis 2025 – Wir suchen Tourstationen!
Seit vielen Jahren ist Schöner leben ohne Nazis jeden Sommer mit Aktionsständen auf Tour und hat Anregungen zum Nachdenken und Aktivwerden im Gepäck. Von Ende Mai bis Ende September 2025 touren wir wieder durch Brandenburg.
Dieses Jahr rufen wir den REGENBOGENSOMMER aus – für mehr Haltung gegen Queerfeindlichkeit und ein schönes Leben für alle! Die Angriffe von rechts nehmen zu, deswegen ist es wichtig, für Vielfalt und ein solidarisches Miteinander zu kämpfen.
Dafür brauchen wir euch!
Ihr plant eine Veranstaltung für Jugendliche und junge Erwachsene? Wir kommen gern vorbei!
Unsere Stände eignen sich gut, um sie in ein bestehendes, öffentliches Veranstaltungsformat einzubinden – zum Beispiel einen Aktionstag, ein Festival oder ein Sommerfest.. Wir bieten Mitmach-Aktionen an, wie etwa ein Glücksrad mit Quizfragen, Sprühkreide oder eine Fotowand. Wir haben tolle Gewinne mit unserem Schöner leben ohne Nazis-Slogan dabei und kommen gern mit den Menschen vor Ort ins Gespräch. Unsere Angebote richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 Jahren bis Mitte 20.
Bewerbungsfrist: 18. Mai 2025
Das brauchen wir von euch:
Einen schönen Ort, ein nettes Publikum und organisatorische Unterstützung.
Ihr habt Lust? Dann schickt uns eine Nachricht an:
slon@aktionsbuendnis-brandenburg.de
Bitte teilt uns mit:
- Wann und wo ihr eine Veranstaltung plant,
- in welchem Rahmen eure Veranstaltung stattfindet,
- welche Zielgruppe ihr ansprechen wollt.
Das Kleingedruckte:
Unsere Kapazitäten sind begrenzt. Bei der Auswahl der Tourstationen schauen wir vor allem auf die Zielgruppen und darauf, dass wir in möglichst vielen Regionen Brandenburgs Halt machen können.
Schöner leben ohne Nazis ist eine Kampagne des Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus und des Landesjugendring Brandenburg e. V.
Wir freuen uns auf euch!
Schöner leben ohne Nazis – die Tour steht 2025 auf der Kippe!
Unterstützt die Sommertour von Schöner leben ohne Nazis, denn sie steht ohne Finanzierung da. Seit 2013 verbindet die Tour bei ihren Aktionsständen junge Menschen in Brandenburg und setzt ein Zeichen gegen Rechtsextremismus. 2025 rufen wir den Regenbogensommer aus – für mehr Haltung gegen Queerfeindlichkeit und ein schönes Leben für alle! Die Angriffe von Rechts nehmen zu, deswegen ist es wichtiger denn je, für Vielfalt und Toleranz zu kämpfen. Hilf uns mit deiner Spende für eine solidarische Zukunft!
Spende für den Regenbogensommer in Brandenburg.
Die Crowdfunding-Kampagne endet am 8. Mai
























