Aktion vor dem Landtag JUGEND BRAUCHT AUFWIND
Während am gestrigen Mittwoch der Landtag zum Haushalt für die Jahre 2027 und 2028 debattierte, versammelten sich bei Regen knapp 100 Personen aus den Mitgliedsstrukturen des Landesjugendrings Brandenburg vor dem Landtag. Mit einem simulierten Flugrollfeld und Papierfliegern mit Forderungen machten sie deutlich, welche Konsequenzen die Haushaltsentscheidungen auf die Zukunft der gesamten Jugend(verbands)arbeit in Brandenburg haben können. Deshalb stand die Aktion unter dem Motto: Jugend braucht Aufwind.
Auf die Einladung des Landesjugendrings folgten neben Jugendminister Gordon Hoffmann die Abgeordneten Kristy Augustin (CDU), Annemarie Wolff (SPD) Kurt Fischer (SPD), Katja Poschmann (SPD), Nadine Grassmehl (SPD), Lars Katzmarek (SPD), Elske Hildebrandt (SPD), Andreas Noack (SPD) sowie Clemens Rostock, Vorsitzender des Landesverbands Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg, Leonel Richy Andicene und Vivien Semrau (Jusos Brandenburg), Landelin Winter (Grüne Jugend), Katrin Krumrey (Landes-Kinder- und Jugendbeauftragte) und Isabell Vandre (MdB, DIE LINKE).
Sie alle ließen Papierflieger mit wichtigen Forderungen für die Jugendverbandsarbeit auf dem Rollfeld landen. Die gut besuchte Veranstaltung gab ihnen auch Gelegenheit mit den zahlreichen Mitgliedern des Landesjugendrings ins Gespräch zu den einzelnen Forderungen des Landesjugendrings Brandenburg zu kommen.
Zu den ausführlichen Forderungen lesen Sie die Pressemitteilung
Bilder des Tages
Größter Freiwilligenjahrgang des LJR gestartet
Ein neuer Jahrgang des FÖJ und FSJ startet heute durch: Knapp 100 junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren beginnen in diesem Jahr ihren Freiwilligendienst beim Landesjugendring Brandenburg. Damit ist es der bisher größte Jahrgang seit dem Start der Freiwilligendienste vor 20 Jahren. In den kommenden zwölf Monaten engagieren sich die Freiwilligen in ganz unterschiedlichen Bereichen und Einsatzstellen. Ob im Nationalpark, in einem Forschungsinstitut, im Eltern-Kind-Treff, in der Bio-Landwirtschaft, bei einem Theaterprojekt oder in einem Jugendverband – überall leisten sie einen konkreten Beitrag für soziale und ökologische Verbesserungen in Brandenburg. Weiterlesen Größter Freiwilligenjahrgang des LJR gestartet
Unser Statement zur Strategie Digitales Brandenburg
Gemeinsam mit dem Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandenburg e. V., dem Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg, dem Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e. V. und dem Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e. V. begrüßen wir, dass der Entwurf der Strategie Digitales Brandenburg digitale Teilhabe, schulische und außerschulische Bildung, Medienkompetenz, Demokratiebildung und Kinderschutz deutlich sichtbarer aufgreift als das bisherige Digitalprogramm. Auch die Ziele, demokratische Beteiligung digital niedrigschwellig, sicher und transparent zu ermöglichen und niemanden wegen Wohnort, Alter, Bildungsstand oder Lebenssituation auszuschließen, weisen in die richtige Richtung. Entscheidend ist nun, diese Ziele verbindlich, flächendeckend und dauerhaft finanziert umzusetzen. Gerade hier bleibt der vorgelegte Entwurf hinter dem Anspruch einer Strategie zurück. Junge Menschen, die Kinder- und Jugendhilfe und die dort tätigen freien Träger kommen nur punktuell vor. Im Umsetzungsplan fehlen für diese Bereiche konkrete Vorhaben fast vollständig.
Anerkennung für junges Ehrenamt
Wir zeichnen regelmäßig junges Ehrenamt in Brandenburg aus, denn junges Ehrenamt verdient Anerkennung – heute und nicht irgendwann. Beim Fest der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr in Wittenberge letzten Samstag standen deshalb junge Menschen im Mittelpunkt, die Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft gestalten und sich für andere einsetzen.
Ob bei der Jugendfeuerwehr, in Jugendverbänden, Vereinen oder Initiativen – junges Engagement zeigt, wie lebendig Brandenburg ist. Es bedeutet freie Zeit investieren, Verantwortung tragen, füreinander da sein und gemeinsam etwas bewegen. Gerade im ländlichen Raum ist dieses Engagement unverzichtbar.
Als Landesjugendring Brandenburg ist es uns wichtig, dieses Engagement sichtbar zu machen und jungen Ehrenamtlichen die Anerkennung zu geben, die sie verdienen. Denn:
Junges Ehrenamt ist nicht die Vorbereitung auf spätere Verantwortung. Es ist Verantwortung im Hier und Jetzt.
Umso schöner war es, bei dieser Überraschungsehrung zwei junge Menschen für ihren besonderen Einsatz auszuzeichnen – stellvertretend für die vielen jungen Ehrenamtlichen in Brandenburg, die sich tagtäglich für ihre Gemeinschaft einsetzen. Ein großes Dankeschön an alle, die junges Engagement möglich machen, fördern und wertschätzen – und natürlich an die Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Wittenberge für diesen besonderen Rahmen.
Besonders gefreut hat uns auch, dass Gordon Hoffmann, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, vor Ort war und die Laudatio übernommen hat. 🙌
Danke an alle jungen Menschen, die Verantwortung übernehmen und unsere Gemeinschaft mitgestalten!
📷 Thomas Imo | Photothek media lab
Auf Sommertour bei den Jugendverbänden
Konstruktiver Austausch mit dem Jugendminister Gordon Hoffmann
Im Rahmen unseres heutigen Gesprächs mit dem Brandenburger Jugendminister Gordon Hoffmann (CDU) standen die Anliegen, Sorgen und Wünsche junger Menschen sowie die Bedeutung der Jugendverbandsarbeit im Mittelpunkt. Besonders erfreulich war das ernsthafte Interesse des Ministers an den Themen, die junge Menschen und ihre Verbände bewegen. Im Austausch wurde deutlich, wie wichtig es ist, unterschiedliche Positionen und Haltungen auszuhalten und sich gleichzeitig klar von rechtsextremen Einstellungen abzugrenzen.
Ein wichtiges Signal war zudem die ausdrückliche Anerkennung des jungen Ehrenamts. Es besteht ein großes Bewusstsein für die zentrale Rolle junger Engagierter und der Jugendverbandsarbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Wir wünschen uns, dass diese Haltung auch die anstehenden Haushaltsverhandlungen prägt und die notwendigen Rahmenbedingungen für eine starke Jugendverbandsarbeit geschaffen werden.
Danke für den offenen, konstruktiven und wertschätzenden Austausch.
Wir zeichnen junges Ehrenamt aus!
Junges Ehrenamt fordert starke Strukturen
Unter dem Motto „Ehrenamt Re:loaded – Junge Ideen für ein starkes Brandenburg“ kamen am 13. Juni in Wittstock Delegierte von 31 Kinder- und Jugendverbänden sowie sieben Stadt- und Kreisjugendringen zur 43. Vollversammlung des Landesjugendrings Brandenburg zusammen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das ehrenamtliche Engagement junger Menschen künftig besser unterstützt werden kann. Angesichts geplanter Sparmaßnahmen im Landeshaushalt verabschiedeten die Delegierten Forderungen zur Stärkung der Jugendverbandsarbeit und demokratischer Strukturen in Brandenburg. Sie sprechen sich unter anderem für eine verlässliche Finanzierung, mehr politische Anerkennung des jungen Ehrenamts sowie eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Landesjugendplans aus.
„Wer demokratisches Engagement von jungen Menschen einfordert, muss die Strukturen, die dieses ermöglichen, verlässlich absichern“, betonte Björn Schreiber, Geschäftsführer des Landesjugendrings Brandenburg.
Neben den Beschlüssen zur Stärkung demokratischer Strukturen diskutierten die Teilnehmenden auch über digitale Teilhabe, Medienbildung und die Selbstbestimmung junger Menschen. Zudem sprachen sie sich gegen verpflichtende Dienste aus und forderten stattdessen eine stärkere Unterstützung freiwilliger Engagementformate wie FSJ, FÖJ und BFD. Im Austausch mit Vertreter*innen aus Politik und Jugendorganisationen wurden aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des jungen Ehrenamts diskutiert.
Die Vollversammlung machte deutlich: Junge Menschen übernehmen Verantwortung für Demokratie und Zusammenhalt in Brandenburg – dafür brauchen sie verlässliche Rahmenbedingungen und politische Unterstützung.
Zur ausführlichen Pressemitteilung



























