Gruppe von Delegierten steht vor Häuserwand und hält Schilder mit der Aufschrift: Junges Ehrenamt braucht

Junges Ehrenamt fordert starke Strukturen

Unter dem Motto „Ehrenamt Re:loaded – Junge Ideen für ein starkes Brandenburg“ kamen am 13. Juni in Wittstock Delegierte von 31 Kinder- und Jugendverbänden sowie sieben Stadt- und Kreisjugendringen zur 43. Vollversammlung des Landesjugendrings Brandenburg zusammen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das ehrenamtliche Engagement junger Menschen künftig besser unterstützt werden kann. Angesichts geplanter Sparmaßnahmen im Landeshaushalt verabschiedeten die Delegierten Forderungen zur Stärkung der Jugendverbandsarbeit und demokratischer Strukturen in Brandenburg. Sie sprechen sich unter anderem für eine verlässliche Finanzierung, mehr politische Anerkennung des jungen Ehrenamts sowie eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Landesjugendplans aus.
„Wer demokratisches Engagement von jungen Menschen einfordert, muss die Strukturen, die dieses ermöglichen, verlässlich absichern“, betonte Björn Schreiber, Geschäftsführer des Landesjugendrings Brandenburg.

Neben den Beschlüssen zur Stärkung demokratischer Strukturen diskutierten die Teilnehmenden auch über digitale Teilhabe, Medienbildung und die Selbstbestimmung junger Menschen. Zudem sprachen sie sich gegen verpflichtende Dienste aus und forderten stattdessen eine stärkere Unterstützung freiwilliger Engagementformate wie FSJ, FÖJ und BFD. Im Austausch mit Vertreter*innen aus Politik und Jugendorganisationen wurden aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des jungen Ehrenamts diskutiert.

Die Vollversammlung machte deutlich: Junge Menschen übernehmen Verantwortung für Demokratie und Zusammenhalt in Brandenburg – dafür brauchen sie verlässliche Rahmenbedingungen und politische Unterstützung.

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