Juleica und Corona

Die Ausnahmesituation der Corona-Pandemie stellt Ehrenamt und die Juleica vor Herausforderungen. Viele Aus-und Fortbildungen können nicht in Präsenz stattfinden, die Motivation neuer Freiwilliger nur über Online-Kanäle gestaltet sich schwierig. Gleichwohl werden weiterhin jährlich mehr als zwanzigtausend Jugendleiter*in-Cards ausgestellt.

Die Juleica ist weiterhin stark von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Herausforderungen und Bedarfe sind entstanden und es kommen neue hinzu. Vieles konnte bereits in den vergangenen Monaten neu und anders geplant, digital oder in kleineren Gruppen umgesetzt werden. Andererseits gibt es auch Bereiche in denen gar keine Schulungsmöglichkeit bestand. Die Bundeszentralstelle Juleica (BZS, DBJR) sowie die Landeszentralstellen (LZS) der Bundesländer haben sich deshalb auf ein weiterführendes und einheitliches Verfahren für die Juleica im Jahr 2022 geeinigt, um auch in der weiteren Krisenzeit eine gute Jugendleiter*innen-Ausbildung, Verlängerungen von Juleicas sowie zukünftige Maßnahmen mit Juleica-Inhaber*innen zu ermöglichen. Auch 2022 sind anteilig digitale Grundausbildungen und digitale Verlängerungsausbildungen möglich. Anders als 2020 und 2021 gibt es 2022 keine automatische Verlängerung von Juleicas.

  Regelungen 2021 hier herunterladen.

 

 GÜLTIGKEIT

2022 gibt es keine automatische Verlängerung der Jugendleiter*in-Card.

Für 2021 galt: Für Karten, die bis zum 30.06.2021 ihre Gültigkeit verloren haben (dies schließt auch die automatisch verlängerten Karten aus 2020 mit ein) gilt: Die Gültigkeit wurde automatisch um 6 Monate verlängert. Anders als im Frühjahr ist das Gültigkeitsdatum damit für jede Karten individuell, ausgehend von ihrer bisherigen Gültigkeit. Daraus ergibt sich eine Mindestgültigkeit bis 30.06.2021. Im längsten Fall sind die Karten bis zum 31.12.2021 gültig.

  GRUNDAUSBILDUNG

Die Regelung aus 2020 und 2021 wird weiter umgesetzt. Für 2022 gilt entsprechend: Grundausbildungen können anteilig als digitale Ausbildung durchgeführt und anerkannt werden.

Für 2021 galt:  Grundausbildungen können anteilig als digitale Ausbildung durchgeführt und anerkannt werden. Ein Präsenz – und Gruppenanteil ist notwendig. Welche Module/Themen als digitale Maßnahme durchgeführt und anerkannt werden können, der Umgang mit Erste-Hilfe-Kursen sowie die Bestimmung des unabdingbaren Präzensanteils (der DBJR empfiehlt mind. 1/3 Präsenzteil), wird durch die jeweilige LZS bestimmt und geregelt. Die Form der Ausbildung sollte beim Onlineantrag inklusive Datum und allen weiteren notwendigen Angaben angegeben werden.

  VERLÄNGERUNGSAUSBILDUNG

Die Regelung aus 2020 und 2021 wird im Jahr 2022 weiter umgesetzt.

Für 2021 galt: Verlängerungsausbildungen können auch komplett als digitale Ausbildung
durchgeführt und anerkannt werden. Es ist möglich verschiedene, zeitlich voneinander getrennte Module zu absolvieren, die für die Verlängerung als gesamte Ausbildung anerkannt werden. Welche Module/Themen als digitale Maßnahme durchgeführt und anerkannt werden können, wird durch die jeweilige LZS bestimmt und geregelt. Die Form der Ausbildung sollte beim Onlineantrag inklusive Datum und allen weiteren notwendigen Angaben angegeben werden.

Zusätzlich wird empfohlen, dass in allen Bundesländern auch Verlängerungsschulungen anerkannt werden, die aufgrund der Pandemiezeit nicht innerhalb der Gültigkeit bzw. in bisher vorgesehenen Fristen absolviert werden konnten.