Hier wird und wurde von Jugendgruppen der re<<member-Spurensuche geforscht
(im Aufbau)
﹀ Spurensuche in Schlieben-Berga
Die Spurensuchegruppe aus Schlieben erforscht seit 2023 das KZ-Außenlager in Schlieben-Berga und die NZ-Zwangsarbeit innerhalb der HASAG-Rüstungswerke.

Bilder des Modells vom Lager
(links Dorf mit ehemaligen Baracken, rechts Startbahn für Munitionstest)
Aktivitäten der Gruppe waren unter anderem
- Die Jugendlichen haben ein Modell des Lagers gebaut und eine Website designt, welche über die Geschichte des Lagers und die der Inhaftierten informiert
- Eindrücke vom Vor-Ort Besuch beim Tag der offenen Tür im Instagram Beitrag „Besuch in Schlieben-Berga“ (April 2025)
- Jugendliche boten Führungen über das ehemalige Lagergelände für Interessierte an, etwa während des Benefizkonzerts für die Gedenkstätte Schlieben-Berga (Mai 2025)
- Markierung des ehemaligen NS-Rüstungswerkes und Lagers im Rahmen von „Tatorte markieren – Menschen gedenken“, Interview mit den jugendlichen Spurensucher*innen im rbb (Mai 2025)
- Projektvorstellung auf der Jugendgeschichtsmess 2024 und 2025
Mehr Informationen über das KZ-Außenlager Schlieben-Berga:
- Website der Gedenkstätte Schlieben-Berga und Instagram-Account @gedenkstaette_schlieben
- Luftaufnahme des Lagers SCHLIEBEN-BERGA – Außenlager des KZ Ravensbrück und KZ Buchenwald
- Film „Schnee von gestern“ von Yael Reuveni (2013)
﹀ Spurensuche in Lauchhammer
Die Jugendgruppe erforscht seit 2023 das KZ Außenlager Schwarzheide bei Lauchhammer.
Als Zeitensprünge-Projekt ist die Gruppe in wechselnder Besetzung bereits seit über 10 Jahren aktiv.




- Die Jugendlichen beschäftigen sich unter Anleitung ihrer Projektbegleiterin Doritt Nikolaus mit NS-Zwangsarbeit in Lauchhammer, insbesondere den italienischen Militärinternierten
- Auf dem Instagram-Account der @zeitenspringer_lauchhammer könnt ihr hinter die Kulissen schauen
- Durch den Kontakt zu einer Nachfahrin eines italienischen Zwangsarbeiters Guiseppe Lopedote, erhielten sie dessen Tagebuch und übersetzten es vom Italienischen ins Deutsche
- Auf Initiative der Gruppe fand eine Exkursion ins Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit nach Berlin-Schöneweide im Februar 2025 statt. Dort schaute sich die Gruppe die Ausstellung über die italienischen Militärinternierten an und befassten sich mit NS-TäterInnenschaften . Außerdem besuchte die Gruppe mit zwei Projektbegleiter*innen Ausstellungen in der Gedenkstätte Topografie des Terrors sowie unterhalb des Denkmals an die ermodeten Juden und Jüdinnen Europas.
- Im April 2025 erhielten sie im Rahmen einer Zeitwerk-Exkursion ins Landeshauptarchiv in Potsdam Akten zum Außenlager Schwarzheide und lernten das Archiv und seine Arbeit kennen.
- Sie sind regelmäßig bei Gedenkaktionen in Lauchhammer beteiligt, etwa am 8.Mai und erinnern an die NS-Zwangsarbeiter*innen.
- Im November besuchten die Jugendlichen das Synagogenzentrum Potsdam und besuchten uns im Landesjugendring-Büro. Gemeinsam schauten wir uns am Tag darauf den Film MASEL TOV COCKTAIL an und erfuhren viel über die Lebensrealität jüdischer Jugendlicher in Deutschland heute (mehr im Instagram-Beitrag).
- Auf der Jugendgeschichtsmesse stellte die Gruppe mehrfach ihre Recherchen vor und kamen mit Interessierten ins Gespräch. 2025 erstellte die Gruppe eine mobile Roll-Up Ausstellung über das Außenlager und Guiseppe Lopedote.
﹀ Spurensuche in Fürstenwalde
Die Gruppe erforscht seit 2023 die Geschichte des KZ-Außenlagers in Ketschendorf-Bad Saarow und der Bunkeranlage „Fuchsbau“
- Instagram-Account von @meetandsp33d
﹀ Spurensuche in Luckenwalde
Die Gruppe beschäftige sich bereits mit Stolpersteinen in Luckenwalde und tauschte sich über die Geschichte während des Nationalsozialismus in der Umgebung aus.
Sie forschten ab 2023 bis 2024 zur Geschichte von Ernst Kloß, einem Boxer und Gegner der NationalsozialistInnen aus Luckenwalde. Er wurde am 12.4.1933 von der SA ermordet.

- Instagram-Account von @jugendinitiative_luckenwalde
﹀ Spurensuche in Strausberg
Die Gruppe erforscht die Geschichte des ehemaligen Landjugendheims in Strausberg von 2023 – 2024.


Aktivitäten der Gruppe
- Beteilung/Teilnahme an der Stolpersteinverlegung für Helene Levy (Große Straße/Grünstraße), März 2024
- Selbst organisierter Besuch in die Gedenkstätte Ravensbrück und des Gedenkortes ehemaligen “Jugend-KZ Uckermark”, April 2024
- Beteiligung am Kurzfilm-Dreh „Ottilie und Erika“ über zwei Jugendliche, die im Landjugendheim Strausberg inhaftiert waren (Projekt von ÜberLEBENSWEGE)
Mehr über das ehemalige Langjugendheim erfahrt ihr hier:
- Luftaufnahme STRAUSBERG BEI BERLIN – Landesjugendheim
﹀ Spurensuche in Potsdam
Die Jugendgruppe der Naturfreunde Brandenburg erforschte 2023 das KZ Meissnershof und das Verbot und die Enteignung von (kritischen) Jugendorganisationen durch die Nazis.

- Thema: 1933 beschlagnahmten die Nazis in ganz Brandenburg Treffpunkte für Jugendliche, zum Beispiel Vereinshäuser, und nutzten diese in ihrem Sinne um. Viele Vereine und Parteien wurden verboten und enteignet – so auch die NaturFreunde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann in Deutschland der Wiederaufbau der Organisation. Die enteigneten Häuser wurden – außer auf dem Gebiet der ehemaligen DDR – zurückgegeben.Im Projekt „Lost Places“ geht es um Fragen wie: Was geschah in den Häusern? Wie wird heute an NS-Verbrechen erinnert und wie will die Naturfreundejugend das tun? (Quelle: Deutscher Naturschutzring)
- Erforschte Orte: KZ Meissnershof, am Ort eines ehemaligen Vereinsgebäudes der Naturfreunde Brandenburg
- Die Gruppe erkundete „Lost Places“, darunter einen Ort, an dem sich früher das Konzentrationslager Oranienburg befand.
- Sie besuchten das Stadtarchiv Hennigsdorf und erhielt Archivdokumente wie Land- und Postkarten über das KZ Meissnershof.
- Eine Jugendliche hielt einen Input-Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung der NaturFreunde Brandenburg, Sachsen und Thüringen zum Thema Erinnerungskultur rund um das Thema „Vereinsverbot vor 90 Jahre“.
- Im Oktober wurde eine Radtour zum ehemaligen KZ-Meissnershof nach Hennigsdorf organisiert. Zvor war das gebäude Vereinshaus der Naturfreunde gewesen.
- Als Projektabschluss designte die Gruppe eine Postkarte
Mehr Informationen:
- Instagram-Account der @nfbrandenburg
﹀Spurensuchegruppe in Forst
- tbc
