Jugendgeschichtsmesse 2021 – Das Online-Experiment

Klick auf ein Bild öffnet die Galerie.

Wuselig – lebhaft – experimentell: Zeitenspringer*innen präsentieren ihre Ergebnisse bei der Online-Jugendgeschichtsmesse am 10. November 2021

Ein weiteres Novum in dieser außergewöhnlichen Zeit fand für Jugendliche aus Peitz, Cottbus, Gröden, Hirschfeld, Wittenberge, Fürstenwalde, Rathenow, Nauen, Friesack und Potsdam am gestrigen Abend, dem 10. November 2021, statt. Aus allen Landesteilen und mit unterschiedlicher technischer Ausrüstung trafen sich die Jugendlichen auf der Plattform wonder.me zur ersten Jugendgeschichtsmesse im Onlineformat. Die jungen Menschen dokumentierten ihre Forschungsreisen in einem Online-Padlet (https://padlet.com/zeitwerk/JGM2021) und stellten diese während der Jugendgeschichtsmesse im persönlichen Gespräch vor.

Die Jugendlichen haben lokal geforscht zu historischen Orten und ihren verschiedenen Nutzungen, zu Biographien von Verfolgten und Vorstellungen vom Leben, von Ritualen, von Handwerk und vom Glück in verschiedenen Zeiten. Entstanden sind Podcasts, Filme, Tagebücher, Ausstellungen vor Ort und besprühte Wände, die an das Erinnern erinnern. Die Gäste aus Politik, Gedenkstätten und Schulen konnten online flanieren, Nachfragen stellen und ins Gespräch kommen – es hat sich angefühlt wie auf einer echten Messe. Highlights für die Jugendlichen waren „die Abschlussfahrt“ (Mailo aus Friesack), ein „Interview mit der Künstlerin Katja Martin“ (Lea aus Wittenberge) und vor Ort „ein Statement zu setzen und jugendgerecht zu erinnern“ (Jeremy aus Fürstenwalde). Für das Jugendprogramm Zeitensprünge können sich Gruppen wieder ab Ende November bewerben: https://www.ljr-brandenburg.de/zeitwerk/zeitenspruenge/.