20 Jahre Jugendgeschichtsmesse

Am 15. November 2025 feiert die Jugendgeschichtsmesse Brandenburg ihr 20-jähriges Jubiläum im Brandenburg Museum in Potsdam. Seit 2005 bietet die Messe jungen Menschen eine Bühne, ihre eigenen Zugänge zur Geschichte zu zeigen – von lokalhistorischen Forschungen bis zu kreativen Projekten der Erinnerungskultur.
Die Veranstaltung des Landesjugendrings Brandenburg e.V. in Kooperation mit dem Brandenburg Museum für Zukunft, Geschichte und Gegenwart ist bundesweit einzigartig: Sie vernetzt Jugendliche, die sich mit Geschichte, Demokratie und gesellschaftlichem Wandel auseinandersetzen.
Zum Jubiläum präsentieren elf Jugendgruppen aus ganz Brandenburg ihre Projekte. So folgt etwa eine Gruppe aus Lauchhammer den Spuren italienischer Militärinternierter im KZ-Außenlager Schwarzheide. Die Johanniter-Jugend Potsdam beleuchtet historische Orte ihrer Stadt unter dem Motto #GeradeJetzt, und die Bücherkinder Brandenburg an der Havel erforschen gemeinsam mit dem Museum Barberini die Symbolik des Einhorns in Kunst und Gesellschaft.

Zur Eröffnung sprechen u. a. Hendrik Fischer (MBJS), Mariana Aegerter (Gedenkstätte Sachsenhausen), Angelika Meyer (Ravensbrück) und Silvana Hilliger (LAkD). Auch Andreas Büttner, Beauftragter zur Bekämpfung des Antisemitismus im Land Brandenburg, wird zu Gast sein.

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Neuer Freiwilligenjahrgang gestartet

Am gestrigen Tag startete der neue Jahrgang von Freiwilligendienstleistenden des Landesjugendring Brandenburg Trägerwerk e.V. im Freiwilligen Sozialen Jahr, Freiwilligen Ökologischen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst.
Björn Schreiber, Geschäftsführer des Landesjugendrings Brandenburg, betonte in seiner Begrüßung, dass es beim Freiwilligendienst zuallererst darum geht, dass die jungen Freiwilligen auf der Grundlage ihrer eigenen Interessen Neues dazulernen, Gleichgesinnte finden und sich somit neue Horizonte eröffnen. Der Landesjugendring und die Einsatzstellen begleiten und unterstützen dabei mit viel Elan.
In einem Videogrußwort erklärte Steffen Freiberg, Minister für Jugend, Bildung und Sport: „Der Freiwilligendienst ist ein Schatz und dieser braucht Schutz. Dafür werde ich mich einsetzen. Das Engagement der jungen Freiwilligen zeigt, dass gelebte Solidarität möglich und real ist.“ Er dankte ihnen für Ihre Bereitschaft, sich in einem Freiwilligendienst zu engagieren und damit einen wichtigen sozialen Beitrag zu leisten.

Die knapp 90 Freiwilligen starten nun in ein erlebnisreiches und prägendes Orientierungsjahr. Ob im Nationalpark, einem Forschungsinstitut, im Eltern-Kind-Treff, in der Bio- Landwirtschaft, einem Theaterprojekt oder in einem der zahlreichen Jugendverbände: Im ganzen Land Brandenburg setzen sie sich damit ganz konkret für soziale und ökologische Verbesserungen ein.

„Der Bedarf von jungen Menschen an freien Plätzen für einen Freiwilligendienst wächst stetig. Deshalb befürworten wir einen Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienst sowie eine auskömmliche Finanzierung, der die gesellschaftliche Anerkennung und Unterstützung für Freiwillige deutlich stärkt. Es ist Zeit, das Engagement junger Menschen wertzuschätzen und ihnen die Sicherheit zu geben, dass ihr Einsatz nicht nur freiwillig, sondern auch abgesichert ist – für eine starke Zivilgesellschaft und eine solidarische Zukunft. Die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres oder ähnlichen Pflichtdiensten lehnen wir nach wie vor ab.“  Silke Hansen, Vorstandsvorsitzende des Landesjugendring Brandenburg Trägerwerk e.V.

Das FÖJ und FSJ wird gefördert durch das Land Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus sowie durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Auf Sommertour mit Minister Freiberg und Staatssekretär Fischer

Um den wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen in Brandenburg in Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten – auch in den Ferien – zu würdigen, besuchen Jugendminister Steffen Freiberg und Staatssekretär Hendrik Fischer auf Einladung des Landesjugendrings Brandenburg mehrere Veranstaltungen und Kursangebote. Dort wollen sie sowohl mit den Veranstaltern als auch mit Kindern und Jugendlichen direkt ins Gespräch kommen. Weiterlesen Auf Sommertour mit Minister Freiberg und Staatssekretär Fischer

Mitmach-Aktion: Brandenburger Ehrenamtsperlen

In Brandenburg engagieren sich über 800.000 Menschen ehrenamtlich – das verdient Sichtbarkeit.
Deshalb unterstützen wir die Aktion „Brandenburger Engagementperlen“. Sie ist Teil der Mitmach-Kampagne „Engagement macht stark“. Zu dieser ruft das Bundesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement (BBE) bundesweit vom 12.-21. September 2025 während der Woche des bürgerschaftlichen Engagements auf.
So funktioniert’s:
Jede ehrenamtlich engagierte Person kann eine Perle auf eine Kette fädeln z. B. bei eurer nächsten Aktion. Das kann das nächste Vereinsfest genauso wie die nächste Mitgliederversammlung oder Ferienfreizeit sein. Gemeinsam entsteht ein buntes Symbol für die Vielfalt unseres Engagements in Brandenburg.
Mitmachen können:
Alle Organisationen mit Ehrenamtlichen – z. B. Vereine, Initiativen, Gruppen. Ihr benötigt Perlen? Meldet euch beim Orga-Team.

Alle Infos zur Aktion findet ihr hier

Workshops zu Zukunftsvisionen von jungen Menschen

Im Juli sind wir gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Stadt- und Kreisjugendringe für unser gemeinsames Projekt „Junge Zukunftsvisionen Ost“ unterwegs. Am 16. Juli beteiligen wir uns mit unserem Zukunftsvisionsworkshop an der 4. Kinder- und Jugendkonferenz des Kreisjugendrings Oberhavel e.V. und am 17. Juli sind wir Teil der Prignitzer Festspielwoche. Zusammen mit dem Kreisjugendring Prignitz e.V. und dem Jugendforum Prignitz gestalten wir einen Aktionsstand mit einem „Ost-Talk-Sofa“ für Gespräche zwischen Jung und Alt. Und vom 24.-27. Juli wird es einen Workshop am Bergheider See in Lichterfeld-Schacksdorf geben.
Unser Angebot: Ihr habt Lust auf unseren kostenlosen Zukunftsvisionsworkshop für eure Ortsgruppen oder Untergliederungen (Fokus: Prignitz und Lausitzregion) bspw. im Rahmen eurer Sommercamps?
Zukunftsvisionsworkshop – Was ist das? Wir erarbeiten methodisch vielfältig mit jungen Menschen ein positives Zukunftsbild für ihr Leben in Brandenburg: Der zentrale Leitgedanke dabei: „So stellt ihr euch euer Leben in Brandenburg in etwa 10 Jahren vor.“
Bei Interesse meldet euch bei uns.

Generationengerechtigkeit – keine leere Floskel: Ergebnisse der Vollversammlung

Am vergangenen Samstag, den 5. Juli, fand die 42. Vollversammlung des Landesjugendring Brandenburg e.V. in Beelitz statt. Die Mitgliedsorganisationen und Vertreter*innen von 31 Kinder- und Jugendverbänden sowie sieben Stadt- und Kreisjugendringen beschlossen ihre zentralen Forderungen für eine zukunftsfähige, demokratische Gesellschaft im Land. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Landespolitik und Parteijugendorganisationen diskutierten sie, wie aktiv und auf Augenhöhe mit der jungen Generation die Zukunft Brandenburgs gestaltet werden kann.

Der Landesjugendring Brandenburg hat einen neuen Vorstand, der die Interessen junger Menschen in den kommenden zwei Jahren vertritt. Die gewählten Mitglieder sind Louis Leary (DGB-Jugend), Silke Hansen (IEJ), Samira Ruhland (Junge Humanist*innen Brandenburg), Daniel Kopperschmidt (Landjugend Berlin-Brandenburg) und Claas Scheil (Brandenburgische Sportjugend) als Vorsitzender.

In ihren aktuellen Forderungen betonen die Jugendverbände den Schutz junger Menschen vor Altersdiskriminierung, die Stärkung der Demokratie, gezielte Investitionen in Zukunftsthemen sowie die systematische Einbindung junger Menschen in Gesetzesprozesse. Besonders wichtig ist ihnen auch die Bekämpfung rechtsextremer Radikalisierung und der Erhalt stabiler Bildungs- und Beratungsstrukturen.

Der Austausch mit Politiker*innen zeigte, wie bedeutend die Zusammenarbeit zwischen Jugendverbänden und Politik ist, um junge Menschen aktiv zu beteiligen und ihre Zukunft mitzugestalten. Junge Menschen sind die Zukunft Brandenburgs – es ist höchste Zeit, ihnen die besten Bedingungen für eine aktive Mitgestaltung zu schaffen.

Zu den aktuellen Beschlüssen

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Bilder der Vollversammlung (c) Adam Sevens

Der Jahresbericht 2024 ist da!

Diesmal 10 Seiten länger, weil 2024 wirklich ein sehr intensives Jahr für den Landesjugendring Brandenburg war.

Politisch war 2024 entscheidend. Die Wahlen in Europa, Brandenburg und auf kommunaler Ebene haben gezeigt, wie wichtig demokratisches Engagement ist. Besonders besorgniserregend ist die Zunahme rechtspopulistischer Tendenzen unter jungen Wähler*innen. Diese Entwicklungen zeigen, dass demokratische Parteien noch mehr tun müssen, um junge Menschen anzusprechen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und eine klare Haltung für eine vielfältige Gesellschaft zu zeigen. Aber auch die Jugendverbandsarbeit muss mit ihren Angeboten und ihrem Engagement für eine offene und demokratische Zivilgesellschaft einen Beitrag leisten.

Trotz der großen Herausforderungen in 2024 konnten wir zahlreiche Projekte umsetzen, darunter den Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit in Potsdam sowie den Aktionstag Jugend – beides starke Zeichen für die Bedeutung der Jugendarbeit und das Engagement junger Menschen in Brandenburg.

Viel Freude beim Lesen unseres Berichts!

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