Schöner leben ohne Nazis – die Tour steht 2025 auf der Kippe!

Unterstützt die Sommertour von Schöner leben ohne Nazis, denn sie steht ohne Finanzierung da. Seit 2013 verbindet die Tour bei ihren Aktionsständen junge Menschen in Brandenburg und setzt ein Zeichen gegen Rechtsextremismus. 2025 rufen wir den Regenbogensommer aus – für mehr Haltung gegen Queerfeindlichkeit und ein schönes Leben für alle! Die Angriffe von Rechts nehmen zu, deswegen ist es wichtiger denn je, für Vielfalt und Toleranz zu kämpfen. Hilf uns mit deiner Spende für eine solidarische Zukunft!

Spende für den Regenbogensommer in Brandenburg.

Die Crowdfunding-Kampagne endet am 8. Mai

Unterstützen

Aufruf zur Aktion Tatorte markieren – Menschen gedenken

Vom 7. April – 11. Mai 2025 werden in ganz Brandenburg Orte nationalsozialistischer Verbrechen mit besonderem Absperrband markiert und das Gedenken und die Mahnung auf die lokale Ebene gelenkt.

In diesem Jahr jährt sich die Befreiung der Konzentrationslager im Gebiet des heutigen Brandenburgs und das Ende des zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 zum 80. Mal. Aus diesem Anlass lädt der Landesjugendring Brandenburg e.V. zum Gedenken an den Terror des Nationalsozialismus bei einer gemeinsamen Erinnerungsaktion ein.   Weiterlesen Aufruf zur Aktion Tatorte markieren – Menschen gedenken

Statement zur Bundestagswahl

Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagwahl am 23. Februar 2025 war seit der Wiedervereinigung noch nie so hoch wie bei dieser Wahl – 82,5 % der Wahlberechtigten nahmen teil. Sie wählten die Union (28,52 %) zur Siegerin, gefolgt von AfD (20,8 %) und SPD (16,41%). Würden nur die Stimmen der 18- bis 24-Jährigen der Bundestagswahl 2025 zählen, so sähe das ganz anders aus: Weiterlesen Statement zur Bundestagswahl

Jugendliche schreiben Geschichte: Juryauswahl für Zeitensprünge-Gruppen

Seit bereits 20 Jahren unterstützt der Landesjugendring Brandenburg im Rahmen des Programms „Zeitensprünge“ Jugendliche bei der Umsetzung ihrer lokalen Geschichtsprojekte. Und auch in diesem Jahr fand die neue Ausschreibung statt bei der sich Projekte aus ganz Brandenburg beworben hatten. Die Auswahl wurde in diesem Jahr erneut von einer Jury getroffen, die sich vergangene Woche traf.
„Ich bin wieder beeindruckt von der Vielfalt und auch Tiefe der Projekte. Ich wünsche allen viel Erfolg und bin schon gespannt auf die Ergebnisse!“ so Katja Melzer, Jurymitglied und Direktorin des Brandenburg Museums für Zukunft, Gegenwart und Geschichte.“
In Projekten mit Titeln wie „Kofferradio, Konsummarken & Kohlenmann – Alltag in der DDR“, „Vom Mehrwert des Einhorns“ oder auch „Nie wieder ist jetzt“ planen Jugendliche aus dem ganzen Bundesland historische Ereignisse mit ihrem Alltag vor Ort zu verknüpfen.
Die Fachstelle für historisch-politische Bildung Zeitwerk im Landesjugendring arbeitet seit Jahrzehnten daran, in angebotenen Projekten ein besseres Verständnis für die Gegenwart als Ergebnis der Vergangenheit zu vermitteln. Besonders in diesem erinnerungsreichen Jahr – 80 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück – spielt diese Bildungsarbeit vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe auf Geschichtsinitiativen eine besondere Rolle.
„Tolle Projekte“, findet auch Andreas Büttner, der Beauftragte zur Bekämpfung des Antisemitismus im Land Brandenburg. „Vor allem hat mich das Projekt „NS -Todesmärsche in Brandenburg“ fasziniert, weil es mit der Gedenkstätte Belower Wald einen sehr wichtigen Gedenkort hier in Brandenburg mit einbezieht.“

Zur ausführlichen Pressemeldung

Spielerischer Neujahrsempfang mit Aufruf zur Stärkung der Jugendbeteiligung

Der Landesjugendring Brandenburg lud am gestrigen Mittwoch zu einem besonderen Neujahrsempfang ein, bei dem es spielerisch um jugendpolitische Themen ging. In der eindrucksvollen Gewölbehalle des Brandenburg Museums kamen mehr als 80 geladene Gäste zusammen, um in Form einer unterhaltsamen Game-Night in den Austausch zu Themen und Forderungen der Jugend in Brandenburg zu gehen, die die Bundes- und Landespolitik betreffen. Unter den Gästen waren u.a. Bildungsminister Steffen Freiberg, Landtagsabgeordnete der demokratischen Parteien sowie Kandidat*innen zur bevorstehenden Bundestagswahl.

Jugend endlich ernst nehmen
Geschäftsführer Björn Schreiber und Vorstandsvorsitzende Julia Schultheiss betonten in ihren Grußworten die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, die sich in Sorgen um die Demokratie, wirtschaftliche Entwicklungen und eine zunehmende Spaltung der Bevölkerung äußern. So zeigen zahlreiche Studien, dass junge Menschen sich mehr als nur Gehör wünschen. „Die Inhalte, die jungen Menschen wichtig sind, müssen ernstgenommen und konsequent in Wahlprogramme aufgenommen werden. Noch wichtiger: Sie müssen tatsächlich umgesetzt werden. Das ist eine zentrale Aufgabe für die Politik – und auch für uns als Landesjugendring“, so Julia Schultheiss.
Björn Schreiber fordert: „Es ist Zeit für einen Minderheitenschutz für junge Menschen.“ Dieser Schutz müsse sicherstellen, dass junge Menschen mit ihren Ideen und Wünschen aktiv in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Zudem sei es entscheidend, Kinder- und Jugendarmut zu bekämpfen und die Jugendverbandsarbeit angemessen zu finanzieren. „Und es braucht Politiker*innen als Verbündete, die beste Voraussetzungen für eine jugendgerechte und zukunftsorientierte Gesellschaft schaffen müssen.“
Der Landesjugendring setzt sich dafür ein, dass alle jungen Menschen – unabhängig von Herkunft, Identität oder Glauben – in Vielfalt leben können. Ein zentrales Anliegen ist auch der Schutz der Demokratie vor extremistischen Tendenzen. Die Besetzung des Vorsitzes des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport im Brandenburgischen Landtag durch einen AfD-Vertreter wäre aus Sicht des Landesjugendrings ein Dammbruch. „Wir nehmen die Politik hier in die Pflicht“, so Schreiber.

Spiele-Abend als Debatte auf Augenhöhe
Bei verschiedenen Spielstationen setzten sich die anwesenden Politiker*innen intensiv mit jugendpolitischen Themen auseinander und kamen mit jungen Menschen und Akteur*innen der Jugendverbandsarbeit ins Gespräch. Zum Ende des Abends tauschten die Kandidat*innen zur Bundestagswahl u.a. Tabea Gutschmidt (CDU), Anja Soheam (SPD), Viviane Triems (Bündnis90/ Die Grünen), Isabelle Vandre (Die Linke), Matti Karstedt (FDP) die erspielten Punkte gegen eine der zehn zentralen Forderungen des Landesjungendrings zur Bundestagswahl ein, mit dem Versprechen, sich für dieses Thema ganz besonders einzusetzen.Wirksame und eigenständige Jugendpolitik

  1. Ausbau der Mobilität
  2. Schuldenbremse abschaffen
  3. Junges Engagement stärken
  4. Kinderarmut bekämpfen
  5. Gesellschaftliche Vielfalt stärken
  6. Nachhaltige Entwicklung und Klimagerechtigkeit
  7. Orte der Demokratie(bildung) durch gezielte Förderung stärken
  8. Non-formale Bildung anerkennen/stärken
  9. Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft

Ausblick
Für 2025 plant der Landesjugendring sein Unterstützungsangebot für Haupt- und Ehrenamtliche in der Jugendverbandsarbeit weiter auszubauen. „Gemeinsam mit unseren engagierten Mitgliedsorganisationen wollen wir weiterhin beraten, vernetzen und gemeinsam laut sein, wo es nötig ist“, betont Björn Schreiber.
Dem Landesjugendring Brandenburg ist es besonders wichtig deutlich zu machen, dass junge Menschen vielfältige Fähigkeiten und Ideen haben, wie sie Gesellschaft in Brandenburg und darüber hinaus gestalten wollen. Diese Zukunftsvisionen wird der Landesjugendring sichtbar machen, um dem Bild der defizitären Jugend etwas entgegenzusetzen.

Hier geht’s zum TV-Beitrag von rbb24

Gefördert wurde die jugendpolitische Game-Night vom Gemeinschaftsfonds Zukunftswege Ost.

Klare Positionierung gegen die mögliche Wahl von Dr. Dominik Kaufner (AfD) zum Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport

Bildung und Kinder- und Jugend(sozial)arbeit sind Fundament unserer Demokratie, Instrument der gesellschaftlichen Teilhabe und ein Garant für Chancengleichheit. Als Verbände, Organisationen und Institutionen der Zivilgesellschaft, die sich für die Stärkung von Bildung und Kinder- und Jugend(sozial)arbeit, Vielfalt und demokratischen Werten einsetzen, sind wir zutiefst besorgt über die geplante Wahl von Dr. Dominik Kaufner von der AfD-Fraktion zum Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport beim Landtag Brandenburg.

Die AfD hat sich in der Vergangenheit immer wieder durch rechtsextreme Rhetorik, das Streuen von Misstrauen und Hetze gegen demokratische Institutionen und Verbände und Angriffe auf die Grundwerte unserer Gesellschaft hervorgetan. Ihre Positionen und ihr politisches Handeln widersprechen in vielerlei Hinsicht den Prinzipien, die für die Bildungs- und Kinder- und Jugendpolitik in einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft unerlässlich sind.

Eine Besetzung des Vorsitzes des Bildungsausschusses durch einen Vertreter der AfD, die nachweislich eine rechtsextreme Ideologie vertritt, ist nicht hinnehmbar:

Der Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport ist maßgeblich für die Entwicklung zukunftsorientierter und wertebasierter Bildungsstrategien verantwortlich. Eine Leitung durch einen Vertreter der AfD könnte zu einer Aushöhlung seiner Arbeit führen.

Die AfD hat wiederholt bewiesen, dass sie zentrale demokratische Prinzipien wie Vielfalt, Gleichberechtigung und Toleranz ablehnt. Dies steht im klaren Widerspruch zu den Aufgaben des Ausschusses.

Die AfD hat wiederholt Einrichtungen der Kinder- und Jugend(sozial)arbeit, der Jugendverbandsarbeit, der Demokratiebildung angegriffen, die sich für Vielfalt, Toleranz und einen demokratischen Diskurs einsetzen und deren Existenz in Frage gestellt.Die Wahl eines AfD-Abgeordneten zum Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport wäre ein Schlag ins Gesicht für alle Institutionen, Einrichtungen und Verbände der Bildung und Kinder- und Jugend(sozial)arbeit, die sich seit Jahren für eine offene und demokratische Bildung und Gesellschaft einsetzen.

Die Grundziele und Werte in der Bildungs- und Jugendpolitik der AfD sind nachweislich nicht mit der UN-Kinderrechtskonvention vereinbar. Vielmehr steht sie für Ausgrenzung und gegen Inklusion, Chancengleichheit und Vielfalt.

Die Bildungs-, Kinder- und Jugendpolitik haben eine Vorbildfunktion. Die Wahl eines Vertreters der AfD würde ein fatal falsches Signal an die jungen Menschen senden, deren Wertebewusstsein wir stärken wollen.

Wir fordern die demokratischen Fraktionen im Landtag auf, die Wahl von Dr. Dominik Kaufner als Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport zu verhindern. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Ausschüsse des Landtages so zu besetzen, dass sie den Grundwerten unserer Verfassung und den Ansprüchen an eine zukunftsfähige, weltoffene Bildungs-, Kinder- und Jugendpolitik gerecht werden.

Die Wahl des Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport hat weitreichende Auswirkungen auf die Gestaltung unserer Bildungs-, Kinder- und Jugend(sozial)arbeits-Landschaft. Es liegt in der Verantwortung aller demokratischen Akteure, sicherzustellen, dass dieser Ausschuss von einer Person geleitet wird, die die Werte unseres Grundgesetzes und der demokratischen Gesellschaft in jeder Hinsicht unterstützt.

Eine gemeinsame Positionierung von:

  • Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e. V.
  • Fachverband Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Brandenburg e. V.
  • Jugendpresse Berlin-Brandenburg e. V.
  • KiTa-Elternbeirat Cottbus
  • KiTa-Elternbeirat Potsdam
  • Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg
  • Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e. V.
  • Landesjugendrings Brandenburg e. V.
  • Landesrates der Schülerinnen und Schüler
  • Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e. V.
  • Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Brandenburg e. V.
  • Studierende in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Brandenburg

Weitere Unterstützende:

  • Jugend des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Berlin/Brandenburg
  • Kreisjugendring Prignitz e.V.
  • Kreis- Kinder- und Jugendring Märkisch Oderland e.V.

Ich steh auf! Aktionen gegen möglichen AfD-Vorsitz des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport

Dr. Dominik Kaufner von der AfD wurde für den Vorsitz des Brandenburger Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport vorgeschlagen und soll diesen Mittwoch gewählt werden. Die AfD hat jedoch mehrfach bewiesen, dass sie zentrale demokratische Prinzipien wie Vielfalt, Gleichberechtigung und Toleranz ablehnt. Dies steht im klaren Widerspruch zu den Aufgaben des Ausschusses. Bildung und Kinder- und Jugend(sozial)arbeit sind Fundament unserer Demokratie, Instrument der gesellschaftlichen Teilhabe und ein Garant für Chancengleichheit.

Als Verbände, Organisationen und Institutionen der Zivilgesellschaft, die sich für die Stärkung von Bildung und Kinder- und Jugend(sozial)arbeit, Vielfalt und demokratischen Werten einsetzen, sind wir zutiefst besorgt über die geplante Wahl von Dr. Dominik Kaufner von der AfD-Fraktion zum Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport beim Landtag Brandenburg. Die AfD hat sich in der Vergangenheit immer wieder durch rechtsextreme Rhetorik, das Streuen von Misstrauen und Hetze gegen demokratische Institutionen und Verbände und Angriffe auf die Grundwerte unserer Gesellschaft hervorgetan. Ihre Positionen und ihr politisches Handeln widersprechen in vielerlei Hinsicht den Prinzipien, die für die Bildungs- und Kinder- und Jugendpolitik in einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft unerlässlich sind. Eine Besetzung des Vorsitzes des Bildungsausschusses durch einen Vertreter der AfD, die nachweislich eine rechtsextreme Ideologie vertritt, ist nicht hinnehmbar. Deshalb stehen wir as Jugendverbände auf! Wir fordern die demokratischen Parteien im Landtag auf, die Wahl von Dr. Dominik Kaufner als Vorsitzenden des Ausschusses zu verhindern.

Am Mittwoch, 15.01.2025 um 14:00 Uhr fand unsere Protestdemo vor dem Landtag statt. Ihr seid zahlreich vorbei gekommen. Eindrücke seht ihr hier:

Außerdem gibt es eine Petition „Keine Wahl von Dr. Dominik Kaufner (AfD) zum Vorsitzenden des Bildungsausschusses“, die ihr unterschreiben könnt: https://chng.it/H2hpSqN7Mq

Stellungname des Aktionsbündnis Jugend zum Koalitionsvertrag von SPD und BSW

Das Ergebnis der Landtagswahl 2024 machte ein „Weiter so“ in der Regierungsarbeit unmöglich. Insbesondere junge Menschen wählten die bisherige Politik deutlich ab und wünschen sich eine verlässliche Unterstützung in der Bewältigung vielfältiger Krisen. Damit junge Menschen (wieder) Vertrauen in gesellschaftliche und demokratische Strukturen haben können, setzen sich die Mitglieder des Aktionsbündnisses Jugend für die Ermöglichung eines gerechten Aufwachsens aller jungen Menschen in Brandenburg auf der Basis der Kinderrechte ein.

Der vorgestellte Koalitionsvertrag macht deutlich, dass die zukünftige Landesregierung sich in der Lage sieht, für Brandenburg den Spagat zwischen Stabilitätsanker und Innovationsmotor zu meistern. Als Aktionsbündnis Jugend blicken wir auf die Handlungsfelder im Koalitionsvertrag, die die Jugend und Jugend(verbands)arbeit in Brandenburg unmittelbar betreffen. Der Koalitionsvertrag stellt für uns eine gute Gesprächsgrundlage mit der künftigen Landesregierung dar, um die drängenden Themen der jungen Menschen in Brandenburg konkret zu benennen und professionell sowie wirkungsvoll zu bearbeiten.

Wie das Aktionsbündnis Jugend die geplanten Umsetzungen des Koalitionsvertrages konkret bewertet, lest ihr hier.

Das Aktionsbündnis Jugend begrüßt die Anerkennung der Jugendpolitik als eigenständiges Feld im Koalitionsvertrag sowie die geplante Verbesserung der Rahmenbedingungen für Jugend(verbands)arbeit. Besonders positiv hervorzuheben ist die geplante Anpassung des Landesjugendplans an gestiegenen Kosten und die zu prüfende Anpassung der landesseitigen Finanzanteile an Personalkosten für sozialpädagogische Fachkräfte. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Baustein in der Finanzierung landesweit nachhaltiger professioneller Strukturen der Jugend(verbands)arbeit, Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit. Damit wäre auch die Grundlage gelegt, den deutlich formulierten Ausbau von Beteiligungs- und Mitwirkungsrechten junger Menschen, die geplante Festigung von Programmen zur Demokratiestärkung und der politischen Bildung wirkungsvoll umzusetzen. Dabei ist darauf zu achten, allen jungen Menschen in Brandenburg gesellschaftliche Teilhabe und Beteiligung zu ermöglichen.

In der kommenden Legislatur stehen die Träger des Aktionsbündnis Jugend für die Landesregierung als Partner bereit. Wichtige Weiterentwicklungen wie die Stärkung inklusiver Strukturen, dem Ausbau psychosozialer Strukturen als auch einer flächendeckenden und dynamisierten Finanzierung der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendschutz müssen zügig und partnerschaftlich angegangen werden.

Eine gemeinsame Aktion von:

Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e. V.
Fachverband Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Brandenburg e. V.
Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung
Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e. V.
Landesjugendring Brandenburg e. V.
Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Brandenburg e. V.

Logos Aktionsbündnis Jugend